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Nachsorge & Selbsthilfe

Zu den Kernangeboten der Reha-Nachsorge gehört unter anderem die Trainings- therapeutische Rehabilitationsnachsorge (T-RENA). Diese Nachsorgeleistung wird vom behandelnden Arzt unserer Klinik am Ende der medizinischen Rehabilitation bei Bedarf empfohlen. 

Um einen engen Bezug zu den Zielen der medizinischen Rehabilitation sicherzustellen, muss T-RENA spätestens innerhalb von sechs Wochen beginnen und spätestens sechs Monate nach Ende der Rehabilitation abgeschlossen sein. 

Die Rentenversicherung beteiligt sich bei T-RENA auf Antrag an den entstandenen Fahrkosten mit einer Pauschale je Teilnahmetag. 

Eine Übersicht über die Programme finden Sie unter dem Link www.nachderreha.de.

Rehabilitationssport und Funktionstraining gehören als ergänzende Leistungen ebenfalls zu den bewährten Angeboten nachgehender Leistungen der Rentenversicherung und können bei Bedarf von unseren behandelnden Ärzten verordnet werden. Die Verordnung der Rehabilitationseinrichtung für den Rehabilitationssport oder das Funktionstraining gilt in der Regel bis zu sechs Monate. Voraussetzung ist allerdings, dass diese Leistungen spätestens innerhalb von drei Monaten nach Ende der medizinischen Rehabilitation beginnen.

Nach der stationären psychosomatischen Rehabilitation kommt es darauf an, die neu gewonnenen Einsichten und Erfahrungen in den Alltag und vor allem auch in das Berufsleben zu integrieren. Manchmal ist es schwierig, dies aus eigener Kraft zu schaffen. Die Deutsche Rentenversicherung bietet deshalb an verschiedenen Standorten eine Nachsorge an, mit deren Hilfe der Übergang von der (teil)stationären Behandlung in den Alltag unterstützt wird. 

Eine Übersicht über die Programme finden Sie unter dem Link www.nachderreha.de 

Ziele der intensivierten Rehabilitations-Nachsorge sind: 

  • Unterstützung bei beruflichen und persönlichen Schwierigkeiten nach der Rehabilitation 
  • Konkretisierung und Umsetzung der während der Rehabilitation gesetzten Ziele 
  • Festigung von Selbstvertrauen in Alltag und Beruf 
  • Kompetenzerweiterung bei der Konfliktbewältigung im Beruf und Alltag 
  • Gezielte Unterstützung bei Arbeitsplatzproblemen  

Die intensivierte psychosomatische Rehabilitationsnachsorge umfasst: 

  • regelmässßige wöchentliche Gruppensitzungen mit 8 bis 10 Gruppenmitgliedern 
  • 90 Minuten in den Abendstunden 
  • insgesamt 27 Gruppensitzungen, verteilt über 6 Monate 
  • Betreuung durch Gruppenleiter, die über langjährige Erfahrung in der psychosomatischen Rehabilitation verfügen  

Allen unseren Patienten, die sich für eine derartige psychosomatische Rehabilitationsnachsorge interessieren, bieten wir die Möglichkeit zu einer ausführlichen und individuellen Beratung in unserem Haus.